Bundesvorstand des Juniorenkreises zu Gast in Moskau
Moskau: Der Bundesvorstand des Juniorenkreises des Wirtschaftsrates besuchte im Rahmen einer Delegationsreise die Russische Hauptstadt Moskau. Neben zahlreichen Treffen mit namhaften Vertretern aus der russischen Wirtschaft, standen auch kulturelle Höhepunkte auf dem viertägigen Programm der Delegationsteilnehmer.
Dass Russland ein hoch interessanter Wirtschaftsraum und ebenso wichtiger Handelspartner für Deutschland darstellt, davon konnten sich die Vertreter des Juniorenkreises im Rahmen der Exkursion überzeugen.
Wichtige Informationen, die dazu beitrugen, dass die Impressionen wesentlich andere waren, als man vermuten konnte, lieferten Gesprächspartner, wie etwa, Eberhard Kern, der Vizepräsident von Mercedes Benz Russland oder auch der Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Russischen Auslandshandelkammer, Michael Harms.
Die Auswirkungen der weltweiten Krise, sowie die Entwicklungen des Handelsvolumens zwischen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik Deutschland wurden im Rahmen eines Empfanges in der Deutschen Botschaft erörtert. Hier wurde die Delegation durch Susanne Welter, der Leiterin für Wirtschaft und Wissenschaft, empfangen.
Politisch abgerundet wurde das Programm durch einen Lunch, am Roten Platz, mit Konstantin Kharpov, vom Ministerium für Jugend und Sport.
Tradierte Russlandbilder mussten angesichts der gewonnen Erkenntnisse überdacht werden. Einhellige Meinung der Delegation: Russland bleibt als potentieller Standort für Investitionen auf mittel- bis langfristige Sicht attraktiv. Die politischen Vertreter des Landes, pflegen ein freundschaftliches Verhältnis zu Deutschland. Das russische Finanzsystem reagiert weitaus weniger sensibel auf Auswirkungen der weltweiten Krise. Gleichzeitig ziehen die Preise für Energieträger auf dem Weltmarkt an. Damit wird auch weiterhin mit dem Rohstoffgiganten im Osten zu rechnen sein, so breite Einschätzung der Teilnehmer nach den Konsultationen.
Fest steht aber auch, dass die Lage in Russland richtig begriffen werden muss. Es gibt spürbar viel Positives im neuen Russland, wie auch sicherlich Negatives, wie etwa die Korruption.
Begleitet wurden die Konsultationen vom Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Moskau, Dr. Lars Peter Schmidt, mit dem man auch einen Gegenbesuch russischer Wirtschaftsvertreter und junger Duma-Abgeordneter zum Juniorentag vereinbarte.